Aktionstage 2021

Hinhören!

Die nächsten Aktionstage Psychische Gesundheit Kanton Solothurn starten am 27. Oktober und dauern bis am 5. November 2021. Es finden wiederum zahlreiche interessante Veranstaltungen statt. 

Weitere Infos finden Sie hier 


 Anlässe  organisiert von der Solodaris Stiftung:

Sonntag, 10. Oktober 2021 – Mittwoch, 27. Oktober 2021

Im Rahmen der Aktionstage Psychische Gesundheit Kanton Solothurn 2021 wird die Solothurner Altstadt zu einem Living Museum, in dem die Schaufenster verschiedener Geschäfte zu Ausstellungszwecken genutzt werden. Mit dieser Ausstellung erhalten Künstler*innen mit einer psychischen Beeinträchtigung die Möglichkeit, mit ihrem künstlerischen Schaffen sichtbar zu werden.

Das erwartet Sie: Die Ausstellung dauert vom 10. Oktober, dem internationalen Tag der psychischen Gesundheit, bis zum 27. Oktober. Pro Geschäft stellt eine kunstschaffende Person Werke aus. So wird die Altstadt während der Ausstellungszeit zu einer grossen Galerie. Entlang der Schaufenster der verschiedenen Geschäfte kann im Sinne eines alternativen Stadtrundgangs ein Kunstspaziergang gemacht werden. Die Kunstwerke fallen auch zufällig bei täglichen Einkäufen auf und animieren dazu, weitere Geschäfte aufzusuchen und in das künstlerische Schaffen und die Ausdruckskraft von Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung einzutauchen.

Begrüssung: Peter Eberhard, Chef Gesundheitsamt Kanton Solothurn

Referentin: Dr. Rose Ehemann, Kulturmanagerin MAS, Kunsttherapeutin ED, Künstlerin. Initiatorin Living Museum Wil, Präsidentin Living Museum Schweiz, Organisatorin International Living Museums Association ILMA

Künstler*innen: Zwei Künstler*innen aus dem Living Museum Wil geben Statements zum künstlerischen Schaffen

Vernissage der Ausstellung: 10.10.2021, 14.00–17.00 Uhr, anschliessend Apéro

Ausstellung: 10.10.2021–27.10.2021

Ort: HeimArt Laden, oberer Stock, Stalden 4, Solothurn

Plan Living Museum: Hier können Sie den Plan Standorte der Kunstwerke und der teilnehmenden Geschäfte downloaden 

Mittwoch, 3. November 2021

Täglich begehen zwei bis drei Menschen in der Schweiz Suizid. Suizide gehören nach Krebs und Kreislauferkrankungen zu den häufigsten Gründen für frühzeitige Sterblichkeit, gemessen in verlorenen potenziellen Lebensjahren.

Das erwartet Sie: Häufig stehen sie mit psychischen Krankheiten wie Depressionen oder Suchterkrankungen in Verbindung und erfolgen in einem psychischen Ausnahmezustand, in dem die Fähigkeit, mit belastenden Situationen umzugehen, eingeschränkt ist. Auch für Angehörige und Nahestehende kann die Situation äusserst belastend sein.

An dieser Veranstaltung wird suizidales Erleben und Verhalten aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Neben einer betroffenen Person kommen auch eine Angehörige und eine Fachperson zu Wort. Sie sind in verschiedener Art und Weise von einem Suizid oder einem Suizidversuch betroffen und engagieren sich heute in der Präventionsarbeit. In drei Kurzreferaten und einer anschliessenden Fragerunde wird das Thema suizidales Erleben und Verhalten trialogisch vertieft.

Referent*innen: Daniel Göring, Autor und Kommunikationsberater, Raida Drechsel, Ärztin/ASSIP-Therapeutin

Programm: 18.00–20.30 Uhr, Kurzreferate mit Fragerunde, anschliessend Apéro

Moderation: Cornelia Christen, Leiterin Wohnheim Solodaris Stiftung

Ort: Kino Lichtspiele, Klosterplatz 20, Olten